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Lustige Geschichte

Es war einmal, ein autofreier Sonntag und auch die Reiter vom Licher Reitverein waren dabei.

Arthur Müller kam mit Leni und Fohlen, ohne Auto sondern auf dem Ross. Es war ein Sonntag wie jeder, denn wir trafen uns sonntags Morgen immer in der Reithalle.

Beim Eintreffen von Arthur sagte er "Babs du musst nun Leni trocken reiten".

Stolz wie ein "Spaniel" stieg ich auf Leni. Was nun tun? Also entschloss ich mich, bekleidet mit einem schwarzen Poncho (damals sehr modern) Richtung Forschler zu reiten und dann wieder zurück. An der heutigen Lidl- Kreuzung angekommen, war alles möglich, nur nicht, wie ich es mir eigentlich vorgestellt hatte, zurück zur Reithalle zu reiten. Leni wollte nach Birklar in den Stall und hat mir das mittels Kapriolen eindeutig gezeigt.

Also Augen zu und auf Leni bleiben, egal wie lange und wo hin. Ich erinnere mich noch, dass mein schwarzer Poncho flatterte wie beim Schimmelreiter.

Über die Hungenerstraße, in großer Angst dass doch ein Auto kommt,  ging es und dann Richtung Birklarer Wald. Nun bekam ich Angst, weil ich dachte, die liebe Leni läuft nicht nach Hause, (was ich zwischendrin mal hoffte), sondern irgendwo hin. Auf dem Birklarerkopf, dann endlich ging es Richtung Birklar.

Im Galopp bis direkt vor das Scheuentor. Auch der letzte Versuch einer Parade ging schief und ich konnte nur noch den Kopf einziehen, damit wir durch das Scheuentor kamen und schließlich vor dem Stall standen. Das Fohlen war immer freudig an unserer Seite.

In Lich hatten mittlerweile auch die beim Stelldichein versammelten Mitglieder gemerkt, dass Ross, Fohlen und Reiterin fehlten. Anscheinend machte man sich doch große Sorgen um die Stute Leni mit Fohlen und wahrscheinlich auch um mich.

Nach einigen "geistigen" Getränken, um sich  zu stärken, wollte man dann doch mal nach dem Rechten sehen und die Suche begann. Schlussendlich kam eine Kutsche und holte mich in Birklar ab. Meine Eltern waren sehr froh mich wieder zu haben und Arthur erst recht, daß seine Leni mit dem Fohlen wieder aufgetaucht war. Dieses, für mich damals junge Reiterin, war das ein Erlebnis, was ich nicht mehr vergessen werde .

Ich danke heute noch allen Beteiligten die mich wieder nach Lich zurückgebracht haben.

Liebe Grüße Babs Bredenbröcker

 
 

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